Bayerischer Wald · Zwiesel 🌲 Diese Seite wächst noch – schau gerne bald wieder vorbei.
Daheim, wo der Wald am schönsten ist.
Servus, ich bin Beate. Hier teile ich meine Heimat im Bayerischen Wald, Reisetipps aus jahrelanger Reisebüro-Erfahrung und meine liebsten Bücher – warm, ehrlich und ganz ohne Hektik.
Ein Leben für Heimat, Reisen und gute Geschichten.
Aufgewachsen und daheim in Zwiesel, mitten im Bayerischen Wald. Viele Jahre habe ich mein eigenes Reisebüro geführt – die Reiselust ist mir geblieben, auch wenn mein liebster Sehnsuchtsort heute Ostfriesland heißt.
Heute bin ich als Local Guide unterwegs, fotografiere meine Heimat und empfehle Bücher, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hier auf der Seite findest du alles an einem Ort.
Zuhause im Bayerischen Wald
Jahrelange Reisebüro-Erfahrung
Google Local Guide · Level 6
Leseratte mit Lieblings-Regionalkrimis
Heimat
Mein Bayerischer Wald
Die schönsten Plätze, Wandertipps und kleine Geschichten aus der Region rund um Zwiesel, Arber und den Nationalpark.
Bad Teinach-Zavelstein: Kurpark, Kneipp und ein Froschkönig
Bad Teinach-Zavelstein liegt im Nordschwarzwald. Im Kurpark habe ich im Herbst viele kleine Entdeckungen gemacht.
Otto-Thermie: Ein kleines rundes Gebäude aus rotem Sandstein, fast versteckt im herbstlichen Grün. Über der Tür steht der Schriftzug „Otto-Thermie“.
Mineralbrunnen: Ein Springbrunnen mit dem Schriftzug „Mineralbrunnen“. Im Hintergrund steht ein Glasbau mit dem Teinacher-Logo.
Sebastian Kneipp: Die Bronzebüste trägt die Inschrift „Prälat“.
Wasserrad und Wasserstufen: Ein großes dunkles Wasserrad und Kaskaden, über die das Wasser in Stufen fließt.
Froschkönig: Laut Tafel wurde die kleine Bronzefigur mit Krone von treuen Gästen gespendet, dem Ehepaar Irene und Gerald Buschan aus Gmünd in Österreich.
Außerdem: eine alte Steinschale mit Bänken, ein Freiluft-Schach und eine Allee mit kegelförmig geschnittenen Bäumen.
Ein Abstecher zur Burg Zavelstein bietet sich an, sie liegt nicht weit vom Kurpark entfernt.
Otto-ThermieMineralbrunnenSebastian Kneipp, PrälatDer FroschkönigDas WasserradWasserstufenAllee mit kegelförmigen BäumenFreiluft-SchachAlte SteinschaleGlasbau mit Teinacher-Logo
Die rote Sommerbergbahn ist eine Standseilbahn und bringt dich von Bad Wildbad hinauf auf den Sommerberg. Aus dem Fenster sieht man unten den Ort, daneben die Gleise und die Herbstfarben.
Oben wartet eine Minigolfanlage mit Kunstrasen, roten Sandsteinblöcken und blauen Flächen, umgeben von Tannen.
Einkehr in der Skihütte Sommerberg: Ein dunkles Holzhaus mit roten Fensterläden und sonniger Terrasse. Mein Teller: Knödel dreierlei mit Kirschtomaten, Zucchini und Parmesan, dazu ein Salat.
Die SommerbergbahnBlick auf Bad WildbadDie MinigolfanlageSkihütte SommerbergKnödel dreierlei
Der Ammersee ist mit rund 47 Quadratkilometern nach Chiemsee und Starnberger See der drittgrößte See Bayerns. Herrsching liegt an seinem Ostufer.
Herrsching
Seepromenade: Sie gilt als eine der längsten Deutschlands. Der Blick geht über das klare Wasser, in der Bucht liegen Segelboote, und auf einem Pfahl im Wasser saß eine Möwe.
Raddampfer „Diessen“: Die RMS Diessen gehört zur Bayerischen Seenschifffahrt. Gemeinsam mit der RMS Herrsching fährt sie als Raddampfer auf dem Ammersee, von März bis Oktober.
Kurparkschlösschen: Das Schlösschen mit Fachwerk und rotem Turm wurde 1888/89 für den Maler Ludwig Scheuermann gebaut.
Die kleine Seejungfrau: Direkt am Ufer im Kurpark sitzt die Bronzefigur einer Meerjungfrau auf einem Waller. Der Blick geht von dort weit über den Ammersee.
Einkehr: Knödel-Trilogie mit Salat, Tomate, Parmesan und Schnittlauch. Zum Nachtisch gab es ein Schokoküchlein mit Vanilleeis, Kirschen und Orangenscheiben.
Steg am AmmerseeSegelboote in der BuchtRaddampfer „Diessen“KurparkschlösschenDie kleine SeejungfrauMöwe am AmmerseeKnödel-TrilogieZum Nachtisch
Kloster Andechs
Das Benediktinerkloster liegt auf dem „Heiligen Berg“ am Ostufer des Ammersees. Seit 1455 leben hier Benediktiner. Andechs gilt als zweitgrößter Wallfahrtsort Bayerns nach Altötting.
Wallfahrtskirche: Der Turm mit der Zwiebelhaube ist etwa 60 Meter hoch. Innen ist die Kirche ein Rokoko-Schmuckstück. Johann Baptist Zimmermann gestaltete 1751 bis 1755 Stuck und Fresken, der zweigeschossige Hochaltar wurde 1755 geweiht. Im unteren Teil steht das Gnadenbild, eine spätgotische Madonna. In der „Schmerzhaften Kapelle“ ist der Komponist Carl Orff begraben.
Bräustüberl und Klostergasthof: Das Bräustüberl liegt gleich unterhalb der Kirche, mit E-Bike-Ladestation. Zum Kloster gehören außerdem der Klostergasthof mit Wirtsgarten und die Klosterbrauerei.
Skulpturenpark: Unterhalb des Bräustüberls liegt der Skulpturenpark des Klosters. Dort entstehen beim Symposium „Kunst und Bier“ Holzskulpturen.
Modell und Aussicht: Am Weg steht ein beschriftetes Modell der ganzen Anlage mit Klosterkirche, Fürstentrakt, Klosterladen, Bräustüberl, Biergarten, Spielplatz und Klostergasthof. Am Kreuz öffnet sich ein weiter Blick ins Land.
Der KirchturmDie WallfahrtskircheHochaltarBräustüberlKlostergasthofModell der KlosteranlageSkulpturenparkHolzskulpturKreuz mit AussichtHolzfigur auf dem FassSpielplatz
Ingolstadt: Schloss, Münster, Asamkirche und Eishockey
Neues Schloss: Abends angestrahlt wirkt das weiße Schloss mit dem blau-weißen Schachbrettfries besonders. Herzog Ludwig der Gebartete legte 1418 den Grundstein. Heute ist hier das Bayerische Armeemuseum.
Liebfrauenmünster: Ingolstadts größte Kirche, eine gotische Hallenkirche aus rotem Backstein. Herzog Ludwig der Gebartete gründete sie 1425.
Asamkirche Maria de Victoria: Von außen unscheinbar, innen ein Traum. Die Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam bauten sie 1732 bis 1736 als Betsaal der marianischen Studentenkongregation. Das Deckenfresko von Cosmas Damian Asam gilt als größtes Flachdeckenfresko der Welt.
Heimspiel des ERC Ingolstadt: Zum Abschluss ging es in die Saturn Arena. Die Halle wurde 2003 eröffnet und hat 4.815 Plätze, und sie war gut gefüllt. Die „Panther“ spielen in Blau-Weiß und wurden 2014 Deutscher Meister.
Geschichte am Rande: 1516 wurde in Ingolstadt das Bayerische Reinheitsgebot verkündet. 1472 wurde hier die erste bayerische Universität gegründet. In Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ studiert die Romanfigur Viktor Frankenstein an dieser Universität.
Neues Schloss bei NachtLiebfrauenmünsterAsamkirche, DeckenfreskoHeimspiel in der Saturn Arena
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Manche Orte im Bayerischen Wald stehen in keinem Reiseführer – und genau das macht sie aus. Hier sammle ich die stillen Ecken, an die ich immer wieder zurückkehre.
Stille Aussichtspunkte
Früh am Morgen, wenn der Nebel noch in den Tälern hängt, sind die Höhen rund um Zwiesel am schönsten. Ein Thermoskännchen Kaffee, eine warme Jacke – mehr braucht es nicht für einen Moment, der den ganzen Tag trägt.
Moore und Bachläufe
Abseits der markierten Wege liegen kleine Moorflächen und Bäche, die im Sonnenlicht glitzern. Bitte immer auf den Wegen bleiben – die Natur hier ist empfindlich und genau deshalb so kostbar.
Von der gemütlichen Feierabendrunde bis zum Aufstieg auf den Großen Arber – für jede Lust und jede Jahreszeit ist etwas dabei.
Für zwischendurch
Kurze Runden rund um Zwiesel, die sich auch nach der Arbeit noch ausgehen. Flach genug für einen klaren Kopf, schön genug für ein paar Fotos.
Der Große Arber (1.456 m)
Der „König des Bayerischen Waldes“ lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Winter verschneit und still, im Sommer mit weitem Blick über die Wälder bis nach Tschechien. Festes Schuhwerk und Wetter-Check nicht vergessen.
Tipp zur Ausrüstung
Wetterfeste Jacke – das Bergwetter wechselt schnell
Der Bayerische Wald zeigt jedes Jahr vier ganz verschiedene Gesichter – und ich liebe sie alle.
Frühling
Wenn die ersten Krokusse blühen und der Waldrand wieder grün wird, beginnt meine liebste Wanderzeit. Die Luft riecht nach frischem Holz und nasser Erde.
Sommer
Lange Abende, warmes Licht und Sonnenuntergänge, die über Zwiesel den Himmel in Gold tauchen.
Herbst
Nebelmorgen, buntes Laub und diese besondere Stille, die nur der Herbst kann. Für mich die fotogenste Zeit des Jahres.
Winter
Verschneite Wälder, der Arber unter einer weißen Decke und heißer Tee danach. Heimat im schönsten Sinn.
Zwiesel ist die Glasstadt im Herzen des Bayerischen Waldes. Wer hierherkommt, spürt die lange Handwerkstradition an jeder Ecke.
Die Glasstadt
Seit Jahrhunderten wird im Bayerischen Wald Glas geblasen und veredelt. Zwiesel hat diese Kunst bewahrt und lebt sie bis heute – vom feinen Trinkglas bis zum kunstvollen Unikat.
Die Glasstraße
Die Ferienstraße verbindet Glashütten, Werkstätten und Museen quer durch die Region. Eine wunderbare Route, um Handwerk hautnah zu erleben und das eine oder andere Mitbringsel zu finden.
Regionale Schätze
Ob mundgeblasenes Glas, regionale Spezialitäten oder kleine Kunstwerke – im Bayerischen Wald steckt in vielen Dingen echte Handarbeit.
Einmal im Jahr wird Zwiesel zum Festplatz – und ich war mittendrin. Von 2023 bis 2025 war ich mit meinem Bauchladen auf dem Grenzlandfest unterwegs.
Abends im Festzelt – mit dem Bauchladen zwischen den Reihen
Mit dem Bauchladen unterwegs
Drei Jahre lang bin ich über den Festplatz und durch das Zelt gezogen, den Weidenkorb vor dem Bauch. Im Angebot: Tabak und Zigaretten, kleine Pins und Armbänder – genau die Kleinigkeiten, nach denen abends gefragt wird. Man kommt mit vielen Leuten ins Gespräch, und kein Abend ist wie der andere.
Am frühen Abend, bevor der Trubel losgehtKleine Jetons und Gewinnkarten – das Beiwerk vom Bauchladen
Im Festzelt
Bunte Fahnen, Blasmusik auf der Bühne und volle Tische bis in die letzte Reihe – das Festzelt ist das Herz des Grenzlandfests. Hier ist immer etwas los, und die Stimmung trägt einen durch den ganzen Abend.
Fahnen und Bühne im Festzelt
Feuerwerk zum Abschluss
Und dann, wenn es dunkel wird, das, worauf alle warten: das große Feuerwerk über dem Festplatz. Riesenrad, Lichter, Musik – und der Himmel voller Farben. Ein schönerer Abschluss lässt sich kaum denken.
Feuerwerk über Zwiesel – der Höhepunkt jedes Festabends
Ein Sommermorgen am Flugplatz Arnbruck – warmer Asphalt, frisch gemähtes Gras und über den sanften Hügeln der größte Doppeldecker der Welt.
Die Flieger warten in der Sonne – dahinter der Bayerwald
Wenn der Wald abhebt
Es gibt Tage, an denen fühlt sich Heimat leicht an. Man steht am Rand der Piste, in der Luft liegt der Duft von warmem Teer und Sommergras, und irgendwo lacht jemand über das zweite Stück Kuchen. Dahinter: die vertrauten, waldgrünen Rücken unseres Bayerischen Waldes, wie immer da, wie immer ruhig.
Und dann das Brummen. Kein leises – ein sattes, altmodisches Dröhnen, das durch den Brustkorb geht. Die Antonow An-2 hebt ab, der größte Doppeldecker der Welt, und dreht ihre Runde über den Wald. Für einen Moment bleibt die Zeit stehen, und man ist wieder Kind.
Silberglanz am Boden – dahinter die mächtige Antonow An-2
Silberglanz am Boden
Am Boden blitzt es silbern in der Sonne. Eine elegante Mooney aus Österreich, daneben eine startbereite Robin DR400 – Maschinen, die man sonst nur am Himmel als Punkt sieht, hier zum Greifen nah. Und über allem drehen die Kunstflieger ihre Schleifen, heuer erstmals mit einer Suchoi Su-29.
Startbereit auf dem Vorfeld: ein Kunstflieger und eine Robin DR400
Zwei Tage Fliegerträume
Für mich ist so ein Fest genau das, was diese Gegend ausmacht: still und weit, bodenständig und trotzdem voller Sehnsucht. Man muss gar nicht selbst abheben. Manchmal reicht es, am Zaun zu stehen, den Kaffee in der Hand, und zuzuschauen, wie über dem eigenen Wald das Abenteuer seine Kreise zieht.
So sehr ich den Wald liebe – meine Sehnsucht zieht mich immer wieder an die Nordsee. Deich, Tee und Weite: Ostfriesland ist mein zweites Zuhause im Herzen.
Deich und Weite
Der Blick über das platte Land bis zum Horizont hat etwas, das sofort den Kopf frei macht. Wind in den Haaren, Möwen über einem – und dieses Gefühl von echter Ruhe.
Leuchttürme
Norderney, Borkum, Lindau am Bodensee – das Leuchtturm-Steigen ist zu einer kleinen Leidenschaft geworden. Jeder Turm erzählt seine eigene Geschichte.
Tee-Zeit
Ein echter Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne gehört zu jedem Besuch dazu. Langsam, in Ruhe, am besten mit Blick aufs Wasser.
Gute Planung macht jede Reise entspannter. Hier teile ich die Tricks, die mir helfen – manche davon stammen noch aus meiner Bürozeit.
Beste Reisezeit
Neben- statt Hauptsaison: weniger Trubel, oft günstiger und meist genauso schön. Für die Nordsee mag ich den frühen Herbst, für den Wald den Spätfrühling.
Packlisten
Eine feste Packliste spart Nerven und verhindert, dass man das Wichtigste vergisst.
Wetterfeste Kleidung im Zwiebellook
Bequeme, eingelaufene Schuhe
Ladegeräte, Powerbank und Reiseunterlagen
Kleine Reiseapotheke
Ordnung halten
Was im Büro funktioniert, hilft auch unterwegs: alles an seinem Platz, Dokumente an einem Ort und ein Plan B in der Hinterhand.
Manchmal muss man einfach raus – und die Berge machen den Kopf wieder frei.
Eine dicke weiße Wolke thront über den Gipfeln
Blauer Himmel, weite Wiesen im Alpenvorland und diese endlose Ruhe. Kein Lärm, kein Termin, nur frische Luft und ein Ausblick, bei dem man automatisch tiefer durchatmet.
Schicht um Schicht verlieren sich die Berge im Dunst
Solche Momente sind mein kleiner Anker im Alltag – und ich nehme sie mir immer öfter ganz bewusst.
Der Kirchturm vor den Bergen – ein Stück Heimatgefühl
Unterwegs am Bodensee und daheim im Bayerischen Wald – Lieblingsmomente, mit der Kamera festgehalten.
Boden.See – mit HerzAltes Rathaus, LindauWeiter Blick über den See zu den AlpenZeppelin über den BergenDer Mangturm in LindauLesen mit Blick in den Bayerischen WaldWeg am ArberseeDas Flößer-Denkmal in ZwieselRot erleuchtet – Allianz Arena, MünchenHennenkobel, RabensteinWiesen bei BärnzellGroßer Arber im WinterkleidSchloss HerrenchiemseeAm Steg – ChiemseeFrauenchiemsee – „Meer braucht's ned"Schwan am UferAbendrot überm WaldPavillon beim Glasdorf Weinfurtner, ArnbruckRiesenschach im KurparkGlasklares Wasser am BodenseeDer Löwe am Lindauer Hafen
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