Beate Ludwig Bayerischer Wald · Zwiesel
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Daheim, wo der Wald am schönsten ist.

Servus, ich bin Beate. Hier teile ich meine Heimat im Bayerischen Wald, Reisetipps aus jahrelanger Reisebüro-Erfahrung und meine liebsten Bücher – warm, ehrlich und ganz ohne Hektik.

Über mich

Ein Leben für Heimat, Reisen und gute Geschichten.

Aufgewachsen und daheim in Zwiesel, mitten im Bayerischen Wald. Viele Jahre habe ich mein eigenes Reisebüro geführt – die Reiselust ist mir geblieben, auch wenn mein liebster Sehnsuchtsort heute Ostfriesland heißt.

Heute bin ich als Local Guide unterwegs, fotografiere meine Heimat und empfehle Bücher, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hier auf der Seite findest du alles an einem Ort.

  • Zuhause im Bayerischen Wald
  • Jahrelange Reisebüro-Erfahrung
  • Google Local Guide · Level 6
  • Leseratte mit Lieblings-Regionalkrimis
Beate in Lindau am Bodensee
Heimat

Mein Bayerischer Wald

Die schönsten Plätze, Wandertipps und kleine Geschichten aus der Region rund um Zwiesel, Arber und den Nationalpark.

Reisetipps

Aus dem Reisebüro – für dich

Jahrelang habe ich Reisen geplant. Diese Erfahrung gebe ich hier weiter – ehrlich, praktisch und ohne Werbeversprechen.

Reiseberichte

Unterwegs: meine Ausflüge

Zuletzt war ich im Nordschwarzwald, am Ammersee und in Ingolstadt unterwegs. Tippe auf einen Bericht, dann siehst du alle Fotos.

TikTok

Meine TikToks

Einige meiner Beiträge von @bavarian_queen1. Ein Tipp auf die Karte öffnet TikTok.

Beates Buchtipp

Was ich gerade lese

Mord am Leuchtturm von Klaus-Peter Wolf

„17 Kurz-Krimis – perfekt für einen Nachmittag im Liegestuhl.“

Mein aktueller Tipp: „Mord am Leuchtturm“ von Klaus-Peter Wolf. Kurze, spannende Geschichten für zwischendurch – genau mein Küsten- und Lesegefühl.

★★★★★ · Beates Buchtipp

Zum Mitnehmen

Meine Buchtipps, bayerische Souvenirs und Reiseführer gibt es auch hier – im Kaufhaus Wegmann in Zwiesel.

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Nordschwarzwald

Bad Teinach-Zavelstein: Kurpark, Kneipp und ein Froschkönig

Bad Teinach-Zavelstein liegt im Nordschwarzwald. Im Kurpark habe ich im Herbst viele kleine Entdeckungen gemacht.

  • Otto-Thermie: Ein kleines rundes Gebäude aus rotem Sandstein, fast versteckt im herbstlichen Grün. Über der Tür steht der Schriftzug „Otto-Thermie“.
  • Mineralbrunnen: Ein Springbrunnen mit dem Schriftzug „Mineralbrunnen“. Im Hintergrund steht ein Glasbau mit dem Teinacher-Logo.
  • Sebastian Kneipp: Die Bronzebüste trägt die Inschrift „Prälat“.
  • Wasserrad und Wasserstufen: Ein großes dunkles Wasserrad und Kaskaden, über die das Wasser in Stufen fließt.
  • Froschkönig: Laut Tafel wurde die kleine Bronzefigur mit Krone von treuen Gästen gespendet, dem Ehepaar Irene und Gerald Buschan aus Gmünd in Österreich.
  • Außerdem: eine alte Steinschale mit Bänken, ein Freiluft-Schach und eine Allee mit kegelförmig geschnittenen Bäumen.

Ein Abstecher zur Burg Zavelstein bietet sich an, sie liegt nicht weit vom Kurpark entfernt.

Die Otto-Thermie aus rotem Sandstein im herbstlichen Kurpark
Otto-Thermie
Springbrunnen mit Schriftzug Mineralbrunnen
Mineralbrunnen
Bronzebüste von Sebastian Kneipp
Sebastian Kneipp, Prälat
Bronze-Froschkönig mit Krone auf einem Sandstein
Der Froschkönig
Großes dunkles Wasserrad
Das Wasserrad
Wasserstufen im Kurpark
Wasserstufen
Allee mit kegelförmig geschnittenen Bäumen
Allee mit kegelförmigen Bäumen
Freiluft-Schach mit großen schwarzen und weißen Figuren
Freiluft-Schach
Alte Steinschale zwischen zwei Bänken
Alte Steinschale
Glasbau mit Teinacher-Logo zwischen Herbstbäumen
Glasbau mit Teinacher-Logo
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Nordschwarzwald

Bad Wildbad: mit der Sommerbergbahn nach oben

Die rote Sommerbergbahn ist eine Standseilbahn und bringt dich von Bad Wildbad hinauf auf den Sommerberg. Aus dem Fenster sieht man unten den Ort, daneben die Gleise und die Herbstfarben.

Oben wartet eine Minigolfanlage mit Kunstrasen, roten Sandsteinblöcken und blauen Flächen, umgeben von Tannen.

Einkehr in der Skihütte Sommerberg: Ein dunkles Holzhaus mit roten Fensterläden und sonniger Terrasse. Mein Teller: Knödel dreierlei mit Kirschtomaten, Zucchini und Parmesan, dazu ein Salat.

Rote Sommerbergbahn auf den Gleisen
Die Sommerbergbahn
Blick aus der Bahn hinunter auf Bad Wildbad
Blick auf Bad Wildbad
Minigolfanlage mit Kunstrasen, Sandsteinblöcken und blauen Flächen
Die Minigolfanlage
Skihütte Sommerberg, dunkles Holzhaus mit roten Fensterläden und Terrasse
Skihütte Sommerberg
Knödel dreierlei mit Kirschtomaten, Zucchini und Parmesan
Knödel dreierlei
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Oberbayern

Ammersee: Herrsching und Kloster Andechs

Der Ammersee ist mit rund 47 Quadratkilometern nach Chiemsee und Starnberger See der drittgrößte See Bayerns. Herrsching liegt an seinem Ostufer.

Herrsching

Seepromenade: Sie gilt als eine der längsten Deutschlands. Der Blick geht über das klare Wasser, in der Bucht liegen Segelboote, und auf einem Pfahl im Wasser saß eine Möwe.

Raddampfer „Diessen“: Die RMS Diessen gehört zur Bayerischen Seenschifffahrt. Gemeinsam mit der RMS Herrsching fährt sie als Raddampfer auf dem Ammersee, von März bis Oktober.

Kurparkschlösschen: Das Schlösschen mit Fachwerk und rotem Turm wurde 1888/89 für den Maler Ludwig Scheuermann gebaut.

Die kleine Seejungfrau: Direkt am Ufer im Kurpark sitzt die Bronzefigur einer Meerjungfrau auf einem Waller. Der Blick geht von dort weit über den Ammersee.

Einkehr: Knödel-Trilogie mit Salat, Tomate, Parmesan und Schnittlauch. Zum Nachtisch gab es ein Schokoküchlein mit Vanilleeis, Kirschen und Orangenscheiben.

Steg am Ammersee unter blauem Himmel
Steg am Ammersee
Segelboote in der Bucht
Segelboote in der Bucht
Raddampfer Diessen am Anleger
Raddampfer „Diessen“
Kurparkschlösschen Herrsching mit Turm und Fachwerk
Kurparkschlösschen
Bronzefigur einer Meerjungfrau auf einem Waller am Ufer
Die kleine Seejungfrau
Möwe auf einem Pfahl im Wasser
Möwe am Ammersee
Knödel-Trilogie mit Salat und Parmesan
Knödel-Trilogie
Schokoküchlein mit Vanilleeis, Kirschen und Orangenscheiben
Zum Nachtisch

Kloster Andechs

Das Benediktinerkloster liegt auf dem „Heiligen Berg“ am Ostufer des Ammersees. Seit 1455 leben hier Benediktiner. Andechs gilt als zweitgrößter Wallfahrtsort Bayerns nach Altötting.

Wallfahrtskirche: Der Turm mit der Zwiebelhaube ist etwa 60 Meter hoch. Innen ist die Kirche ein Rokoko-Schmuckstück. Johann Baptist Zimmermann gestaltete 1751 bis 1755 Stuck und Fresken, der zweigeschossige Hochaltar wurde 1755 geweiht. Im unteren Teil steht das Gnadenbild, eine spätgotische Madonna. In der „Schmerzhaften Kapelle“ ist der Komponist Carl Orff begraben.

Bräustüberl und Klostergasthof: Das Bräustüberl liegt gleich unterhalb der Kirche, mit E-Bike-Ladestation. Zum Kloster gehören außerdem der Klostergasthof mit Wirtsgarten und die Klosterbrauerei.

Skulpturenpark: Unterhalb des Bräustüberls liegt der Skulpturenpark des Klosters. Dort entstehen beim Symposium „Kunst und Bier“ Holzskulpturen.

Modell und Aussicht: Am Weg steht ein beschriftetes Modell der ganzen Anlage mit Klosterkirche, Fürstentrakt, Klosterladen, Bräustüberl, Biergarten, Spielplatz und Klostergasthof. Am Kreuz öffnet sich ein weiter Blick ins Land.

Kirchturm von Kloster Andechs mit Zwiebelhaube
Der Kirchturm
Wallfahrtskirche von Kloster Andechs
Die Wallfahrtskirche
Hochaltar der Klosterkirche im Rokoko
Hochaltar
Eingang zum Bräustüberl Andechs
Bräustüberl
Klostergasthof Andechs mit bemalter Fassade
Klostergasthof
Beschriftetes Modell der Klosteranlage
Modell der Klosteranlage
Skulpturenpark mit Holzskulpturen unter Bäumen
Skulpturenpark
Holzskulptur im Skulpturenpark
Holzskulptur
Kreuz mit weitem Blick ins Land
Kreuz mit Aussicht
Holzfigur mit Gehörschutz auf einem Fass
Holzfigur auf dem Fass
Spielplatz unter herbstlichen Kastanien
Spielplatz
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Oberbayern

Ingolstadt: Schloss, Münster, Asamkirche und Eishockey

Neues Schloss: Abends angestrahlt wirkt das weiße Schloss mit dem blau-weißen Schachbrettfries besonders. Herzog Ludwig der Gebartete legte 1418 den Grundstein. Heute ist hier das Bayerische Armeemuseum.

Liebfrauenmünster: Ingolstadts größte Kirche, eine gotische Hallenkirche aus rotem Backstein. Herzog Ludwig der Gebartete gründete sie 1425.

Asamkirche Maria de Victoria: Von außen unscheinbar, innen ein Traum. Die Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam bauten sie 1732 bis 1736 als Betsaal der marianischen Studentenkongregation. Das Deckenfresko von Cosmas Damian Asam gilt als größtes Flachdeckenfresko der Welt.

Heimspiel des ERC Ingolstadt: Zum Abschluss ging es in die Saturn Arena. Die Halle wurde 2003 eröffnet und hat 4.815 Plätze, und sie war gut gefüllt. Die „Panther“ spielen in Blau-Weiß und wurden 2014 Deutscher Meister.

Geschichte am Rande: 1516 wurde in Ingolstadt das Bayerische Reinheitsgebot verkündet. 1472 wurde hier die erste bayerische Universität gegründet. In Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ studiert die Romanfigur Viktor Frankenstein an dieser Universität.

Neues Schloss Ingolstadt bei Nacht, angestrahlt
Neues Schloss bei Nacht
Backsteinfassade des Liebfrauenmünsters
Liebfrauenmünster
Deckenfresko und Orgelempore der Asamkirche
Asamkirche, Deckenfresko
Eishockeyspiel in der Saturn Arena
Heimspiel in der Saturn Arena
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Rechtliches

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Angaben gemäß § 5 DDG

Beate Ludwig

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35410 Hungen

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Bayerischer Wald

Lieblingsplätze

Manche Orte im Bayerischen Wald stehen in keinem Reiseführer – und genau das macht sie aus. Hier sammle ich die stillen Ecken, an die ich immer wieder zurückkehre.

Stille Aussichtspunkte

Früh am Morgen, wenn der Nebel noch in den Tälern hängt, sind die Höhen rund um Zwiesel am schönsten. Ein Thermoskännchen Kaffee, eine warme Jacke – mehr braucht es nicht für einen Moment, der den ganzen Tag trägt.

Moore und Bachläufe

Abseits der markierten Wege liegen kleine Moorflächen und Bäche, die im Sonnenlicht glitzern. Bitte immer auf den Wegen bleiben – die Natur hier ist empfindlich und genau deshalb so kostbar.

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Bayerischer Wald

Wandertipps

Von der gemütlichen Feierabendrunde bis zum Aufstieg auf den Großen Arber – für jede Lust und jede Jahreszeit ist etwas dabei.

Für zwischendurch

Kurze Runden rund um Zwiesel, die sich auch nach der Arbeit noch ausgehen. Flach genug für einen klaren Kopf, schön genug für ein paar Fotos.

Der Große Arber (1.456 m)

Der „König des Bayerischen Waldes“ lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Winter verschneit und still, im Sommer mit weitem Blick über die Wälder bis nach Tschechien. Festes Schuhwerk und Wetter-Check nicht vergessen.

Tipp zur Ausrüstung

  • Wetterfeste Jacke – das Bergwetter wechselt schnell
  • Genug Wasser und eine Kleinigkeit zu essen
  • Geladenes Handy und eine Wanderkarte als Backup
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Bayerischer Wald

Durch die Jahreszeiten

Der Bayerische Wald zeigt jedes Jahr vier ganz verschiedene Gesichter – und ich liebe sie alle.

Frühling

Wenn die ersten Krokusse blühen und der Waldrand wieder grün wird, beginnt meine liebste Wanderzeit. Die Luft riecht nach frischem Holz und nasser Erde.

Sommer

Lange Abende, warmes Licht und Sonnenuntergänge, die über Zwiesel den Himmel in Gold tauchen.

Herbst

Nebelmorgen, buntes Laub und diese besondere Stille, die nur der Herbst kann. Für mich die fotogenste Zeit des Jahres.

Winter

Verschneite Wälder, der Arber unter einer weißen Decke und heißer Tee danach. Heimat im schönsten Sinn.

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Zwiesel

Glas & Tradition

Zwiesel ist die Glasstadt im Herzen des Bayerischen Waldes. Wer hierherkommt, spürt die lange Handwerkstradition an jeder Ecke.

Die Glasstadt

Seit Jahrhunderten wird im Bayerischen Wald Glas geblasen und veredelt. Zwiesel hat diese Kunst bewahrt und lebt sie bis heute – vom feinen Trinkglas bis zum kunstvollen Unikat.

Die Glasstraße

Die Ferienstraße verbindet Glashütten, Werkstätten und Museen quer durch die Region. Eine wunderbare Route, um Handwerk hautnah zu erleben und das eine oder andere Mitbringsel zu finden.

Regionale Schätze

Ob mundgeblasenes Glas, regionale Spezialitäten oder kleine Kunstwerke – im Bayerischen Wald steckt in vielen Dingen echte Handarbeit.

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Heimat · Zwiesel

Grenzlandfest

Einmal im Jahr wird Zwiesel zum Festplatz – und ich war mittendrin. Von 2023 bis 2025 war ich mit meinem Bauchladen auf dem Grenzlandfest unterwegs.

Abends im Festzelt – mit dem Bauchladen zwischen den Reihen
Abends im Festzelt – mit dem Bauchladen zwischen den Reihen

Mit dem Bauchladen unterwegs

Drei Jahre lang bin ich über den Festplatz und durch das Zelt gezogen, den Weidenkorb vor dem Bauch. Im Angebot: Tabak und Zigaretten, kleine Pins und Armbänder – genau die Kleinigkeiten, nach denen abends gefragt wird. Man kommt mit vielen Leuten ins Gespräch, und kein Abend ist wie der andere.

Am frühen Abend, bevor der Trubel losgeht
Am frühen Abend, bevor der Trubel losgeht
Kleine Jetons und Gewinnkarten – das Beiwerk vom Bauchladen
Kleine Jetons und Gewinnkarten – das Beiwerk vom Bauchladen

Im Festzelt

Bunte Fahnen, Blasmusik auf der Bühne und volle Tische bis in die letzte Reihe – das Festzelt ist das Herz des Grenzlandfests. Hier ist immer etwas los, und die Stimmung trägt einen durch den ganzen Abend.

Fahnen und Bühne im Festzelt
Fahnen und Bühne im Festzelt

Feuerwerk zum Abschluss

Und dann, wenn es dunkel wird, das, worauf alle warten: das große Feuerwerk über dem Festplatz. Riesenrad, Lichter, Musik – und der Himmel voller Farben. Ein schönerer Abschluss lässt sich kaum denken.

Feuerwerk über ZwieselFeuerwerk über ZwieselFeuerwerk über ZwieselFeuerwerk über Zwiesel

Feuerwerk über Zwiesel – der Höhepunkt jedes Festabends

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Heimat · Arnbruck

Flugplatzfest Arnbruck

Ein Sommermorgen am Flugplatz Arnbruck – warmer Asphalt, frisch gemähtes Gras und über den sanften Hügeln der größte Doppeldecker der Welt.

Die Flieger warten in der Sonne – dahinter der Bayerwald
Die Flieger warten in der Sonne – dahinter der Bayerwald

Wenn der Wald abhebt

Es gibt Tage, an denen fühlt sich Heimat leicht an. Man steht am Rand der Piste, in der Luft liegt der Duft von warmem Teer und Sommergras, und irgendwo lacht jemand über das zweite Stück Kuchen. Dahinter: die vertrauten, waldgrünen Rücken unseres Bayerischen Waldes, wie immer da, wie immer ruhig.

Und dann das Brummen. Kein leises – ein sattes, altmodisches Dröhnen, das durch den Brustkorb geht. Die Antonow An-2 hebt ab, der größte Doppeldecker der Welt, und dreht ihre Runde über den Wald. Für einen Moment bleibt die Zeit stehen, und man ist wieder Kind.

Silberglanz am Boden – dahinter die mächtige Antonow An-2
Silberglanz am Boden – dahinter die mächtige Antonow An-2

Silberglanz am Boden

Am Boden blitzt es silbern in der Sonne. Eine elegante Mooney aus Österreich, daneben eine startbereite Robin DR400 – Maschinen, die man sonst nur am Himmel als Punkt sieht, hier zum Greifen nah. Und über allem drehen die Kunstflieger ihre Schleifen, heuer erstmals mit einer Suchoi Su-29.

Startbereit auf dem Vorfeld: ein Kunstflieger und eine Robin DR400
Startbereit auf dem Vorfeld: ein Kunstflieger und eine Robin DR400

Zwei Tage Fliegerträume

Für mich ist so ein Fest genau das, was diese Gegend ausmacht: still und weit, bodenständig und trotzdem voller Sehnsucht. Man muss gar nicht selbst abheben. Manchmal reicht es, am Zaun zu stehen, den Kaffee in der Hand, und zuzuschauen, wie über dem eigenen Wald das Abenteuer seine Kreise zieht.

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Sehnsuchtsort

Ostfriesland

So sehr ich den Wald liebe – meine Sehnsucht zieht mich immer wieder an die Nordsee. Deich, Tee und Weite: Ostfriesland ist mein zweites Zuhause im Herzen.

Deich und Weite

Der Blick über das platte Land bis zum Horizont hat etwas, das sofort den Kopf frei macht. Wind in den Haaren, Möwen über einem – und dieses Gefühl von echter Ruhe.

Leuchttürme

Norderney, Borkum, Lindau am Bodensee – das Leuchtturm-Steigen ist zu einer kleinen Leidenschaft geworden. Jeder Turm erzählt seine eigene Geschichte.

Tee-Zeit

Ein echter Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne gehört zu jedem Besuch dazu. Langsam, in Ruhe, am besten mit Blick aufs Wasser.

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Reisetipps

Clever planen

Gute Planung macht jede Reise entspannter. Hier teile ich die Tricks, die mir helfen – manche davon stammen noch aus meiner Bürozeit.

Beste Reisezeit

Neben- statt Hauptsaison: weniger Trubel, oft günstiger und meist genauso schön. Für die Nordsee mag ich den frühen Herbst, für den Wald den Spätfrühling.

Packlisten

Eine feste Packliste spart Nerven und verhindert, dass man das Wichtigste vergisst.

  • Wetterfeste Kleidung im Zwiebellook
  • Bequeme, eingelaufene Schuhe
  • Ladegeräte, Powerbank und Reiseunterlagen
  • Kleine Reiseapotheke

Ordnung halten

Was im Büro funktioniert, hilft auch unterwegs: alles an seinem Platz, Dokumente an einem Ort und ein Plan B in der Hinterhand.

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Reisetipps

Kurztrips ab dem Wald

Man muss nicht weit fahren, um etwas Neues zu erleben. Vom Bayerischen Wald aus sind viele schöne Ziele gut an einem Tag oder Wochenende zu schaffen.

In die Natur

Seen, Aussichtspunkte und Ausflugsziele in der Region – ideal für einen spontanen Tagesausflug, wenn das Wetter mitspielt.

Über die Grenze

Tschechien liegt direkt vor der Haustür. Ein Abstecher lohnt sich für andere Landschaften, Küche und ein bisschen Tapetenwechsel.

Städte zum Bummeln

Wenn mir nach Trubel ist, sind die größeren Städte der Umgebung gut erreichbar – für einen Kaffee, etwas Kultur und ein bisschen Stadtluft.

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Unterwegs

Ausflug in die Berge

Manchmal muss man einfach raus – und die Berge machen den Kopf wieder frei.

Eine dicke weiße Wolke thront über den Gipfeln
Eine dicke weiße Wolke thront über den Gipfeln

Blauer Himmel, weite Wiesen im Alpenvorland und diese endlose Ruhe. Kein Lärm, kein Termin, nur frische Luft und ein Ausblick, bei dem man automatisch tiefer durchatmet.

Schicht um Schicht verlieren sich die Berge im Dunst
Schicht um Schicht verlieren sich die Berge im Dunst

Solche Momente sind mein kleiner Anker im Alltag – und ich nehme sie mir immer öfter ganz bewusst.

Der Kirchturm vor den Bergen – ein Stück Heimatgefühl
Der Kirchturm vor den Bergen – ein Stück Heimatgefühl

Berge oder Meer – wo tankst du am besten auf?

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Eindrücke

Meine schönsten Augenblicke

Unterwegs am Bodensee und daheim im Bayerischen Wald – Lieblingsmomente, mit der Kamera festgehalten.

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